Start von Bitcoin Cash: Bitcoin erlebt kräftigen Rücksetzer - n-tv.de

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Start von Bitcoin Cash: Bitcoin erlebt kräftigen Rücksetzer - n-tv.de

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Wirtschaft
Die Kurskapriolen beim Bitcoin halten die Anleger in Atem.
Die Kurskapriolen beim Bitcoin halten die Anleger in Atem.(Foto: picture alliance / dpa)
Mittwoch, 20. Dezember 2017

Start von Bitcoin Cash: Bitcoin erlebt kräftigen Rücksetzer

Nachdem sie am Wochenende noch auf die Marke von 20.000 zugesteuert ist, rutscht die Kryptowährung Bitcoin weiter ab. Analysten sehen den starken Ausschlag unter anderem im Zusammenhang mit der neuen alternativen Kunstwährung Bitcoin Cash.

Die Kryptowährung Bitcoin hat zeitweise mehr als zehn Prozent verloren und ist damit auf den tiefsten Stand seit einer Woche gefallen. Der Kurs liegt zudem um fast ein Fünftel unter dem Rekordwert von 19.666 Dollar, der erst vor drei Tagen markiert wurde.

Die Ausgabe von zwei Futures mache es für institutionelle Investoren leichter, in die Währung zu investieren, sagte Makoto Sakuma vom Forschungsinstitut NLI in Tokio. Zudem ermöglichten sie es, auf fallende Kurse zu wetten.

Coinbase untersucht Insiderhandel

Dazu kommt ein bekannter japanischer Händler, der in den vergangenen 24 Stunden über Twitter mitteilte, er habe Bitcoin verkauft. Schätzungsweise 30 bis 50 Prozent aller Bitcoin-Investoren sind japanische Privatleute. "Weil dieser Händler viele Anhänger hat, könnten seine Tweets einen Einfluss auf japanische Händler haben, was wiederum den Markt bewegt haben könnte", sagte Sakuma.

Zudem musste der überraschend von der Handelsplattform Coinbase bekanntgegebene Handel mit Bitcoin Cash, einer Abspaltung des Bitcoin, schon kurz nach dem Start wieder eingestellt werden. Zuvor hatte der Bitcoin Cash bei Coinbase den Wert auf anderen Handelsplattformen deutlich überstiegen. Coinbase untersucht nun nach eigenen Angaben einen möglichen Insiderhandel. Auslöser des Verdachts ist der kurzfristige Preisanstieg des Bitcoin auf anderen Plattformen, bevor Coinbase den eigenen Handel ankündigte, erläuterte Coinbase-Chef Brian Armstrong in einem Online-Blog.

Dabei fand er klare Worte: Sollte Coinbase einen Hinweis darauf finden, dass Mitarbeiter oder Vertragsnehmer die Geheimhaltungspolitik seines Unternehmens verletzt hätten, werde dies zur sofortigen Entlassung und zu entsprechenden rechtlichen Maßnahmen führen.

Sorgen vor einer Blase

Coinbase hatte demnach seiner Belegschaft und Vertragsnehmern bereits vor über einem Monat den Handel mit Bitcoin Cash ausdrücklich untersagt und alle Betroffenen zur Geheimhaltung der Pläne für den Handel mit der Kryptowährung verpflichtet. Bislang habe Coinbase aber keine konkreten Hinweise auf ein Fehlverhalten, schrieb Armstrong.

Seit Jahresbeginn hat sich der Bitcoin um das 19-fache verteuert. Das weckt Sorgen vor einer Blase. Dänemarks Notenbankchef Lars Rohde verglich Bitcoin sogar mit der Tulpenmanie im 17. Jahrhundert. Damals waren die Preise für Tulpenzwiebeln in den Niederlanden in astronomische Höhen geschossen. Als die Blase platzte, verloren viele Menschen ihr Vermögen.

Quelle: n-tv.de

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